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Der Komponist, Arrangeur und Pianist Dmitri Pavlov.
Dmitri Pavlovs vielfach preisgekrönte kompositorische Arbeit umfasst Werke der großen Orchestermusik, Kammermusik, sowie Kompositionen für Ballett und Film. Pavlovs Piano Konzerte werden gekrönt durch meisterliche Improvisationen auf vom Publikum vorgegebene Themen.
Vita
Dmitri Pavlov setzte Maßstäbe
Als Pianist
Als Komponist
Der Reiz der kleinen Besetzung
Dmitri Pavlov und die finnische Kultur
Der russische Staatspreis für die Filmmusik zu "Kuckuck"
Mit Preisen ausgezeichnete Werke
Programme
Vita
Dmitri Pavlov, geboren 1959 in St. Petersburg, erhielt bereits als Absolvent des Rimsky-Korsakov- Konservatoriums für seine Klavierkompositionen erste Preise. Zunächst entstehen zahlreiche Werke mit Schwerpunkt elektronische Musik, u.a. Kantate „Über Die Liebe„ 1990, „Meine Heimat„, 1990, beide ausgezeichnet beim internationalen Musikfestival in Bourges/Frankreich. Es folgt die von Kandinskis Farbtheorie inspirierte Ballettkomposition „das Leben der Farben", 1992 in der alten Oper in Frankfurt uraufgeführt. Sein großes Improvisationstalent konnte man in Deutschland u.a. bei seinen Auftritten mit dem "Theatre Vremia" feststellen, die er 1991-93 als musikalischer Leiter bei verschiedenen Tourneen begleitet hat. 1992 wurde das Pavlov-Ballett gegründet. Im Jahre 2004 wurde Herrn Pavlov der russische Staatspreis verliehen. Seit 2008 ist Dmitri Pavlov Mitglied im deutschen Komponistenverband. Dmitri Pavlov lebt in Berlin.
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Dmitri Pavlov setzte
Maßstäbe in der elektronischen Musik
Schon sehr früh beschäftigt sich Pavlov als Komponist mit den Möglichkeiten der elektronischen Musik. Im Jahre 2002 fand die Erstaufführung des Konzerts für Klavier, Computer und Orchester mit der Jenaer Philharmonie unter der Leitung von Andrey Boreyko statt. Die Kritik würdigte sie als Programmmusik unserer Tage". Dmitri Pavlov: „So wie das Orchester für "Kultur" und "Tradition" steht - letzteren Begriff gebrauche ich ausschließlich positiv - , steht der Computer für "Zivilisation", "Maschine" "Elementarkraft" und das Klavier für den "romantischen Helden". Dieser aber handelt aktiv in der neu geschaffenen surrealistischen Klangwelt." Die Komposition geht zurück auf ein Werk, das Pavlov 1982 direkt nach seinem Studium geschrieben und dem er 1987 in einer zweiten Fassung eine zusätzlichen Computerstimme gab. Diese Version erlebte in Uljanowsk mit dem dortigen philharmonischen Orchester ihre Uraufführung. Das Zusammenwirken von traditionellen Orchesterstimmen und neuer Technologie, umgesetzt mit einem Atari ST-Computer, Sampler und Roland D50, war in jener Zeit ein absolutes Novum. Das völlig überraschte Publikum reagierte begeistert.
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Als Pianist
verfügt Dmitri Pavlov über ein umfangreiches und vielfältiges Repertoire. Seine Liebe zur klassischen Musik schließt das Vergnügen an Jazz und Pop nicht aus, die er gerne und oft neu interpretiert.
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Als Komponist
widmet sich Dmitri Pavlov unterschiedlichen Bereichen: Seine Arbeit umfaßt Werke der Orchester- und Chormusik, Kammermusik, sowie Kompositionen für Ballett und Film. Sein Schaffen ist geprägt von einem tiefen Eindringen in die Welt der Kunst und der Philosophie. Der Romantiker in der postindustriellen Gesellschaft setzt sich mit der tief empfundenen Spaltung zwischen unserer High-tech Zivilisationsgesellschaft und menschlichen Werten wie Liebe, Mitgefühl und Sinnsuche auseinander. Die Überwindung dieser Spaltung geschieht auf allen Ebenen: in der Auswahl der Themen und Inspirationsquellen, in Inhalt und Form des Werkes.
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Der Reiz der kleinen Besetzung
Bei den gewaltigen Möglichkeiten, die sich dem Komponisten und Arrangeur bei der Arbeit für symphonische Orchester und bei der Synthese von Klassik und Moderne bieten, ergibt sich für Dmitri Pavlov ein besonderer Reiz auch und gerade in der Kammermusik. So arrangierte er u.a. das Programm „Vom Tango Zu Händel„ für Streichquartett, Tenor und Piano, das die Geschichte des Tango von Südamerika bis Finnland erzählt und sogar Georg Friedrich Händel augenzwinkernd Tangos schreiben läßt.. Mit diesem Programm tritt Dmitri Pavlov am Klavier mit Harri Kaitila als Tenor und dem Streichquartett „Hallensia " auf. Mit Harri Kaitila , dem finnischen Tenor, der seit einigen Jahren mit verschiedenen Programmen wie „Finnisch- Argentinischer Tangostreit" und der Übertragung finnischer Tangotexte ins Deutsche für Aufsehen sorgt, arbeitet der virtuose Pianist Dmitri Pavlov auch im Duo. Das Duo stellt als kleinste kammermusikalische Einheit die größte Herausforderung an die Virtuosität und die Kommunikationsfähigkeit der Interpreten. Dmitri Pavlov und Harri Kaitila bezeichnen sich beide als „hoffnungslose Romantiker". Künstlerisches Einverständnis auf der einen Seite und weltanschaulich- philosophischer Konsens der beiden Musiker auf der anderen Seite ließen über das gemeinsame Interesse an der finnischen traditionellen Musik eine tiefe Freundschaft entstehen.
Dmitri Pavlov widmete seinen Liederzyklus „Die Blaue Blume " nach Gedichten von Joseph von Eichendorff dem finnischen lyrischen Tenor Harri Kaitila . ...Weiterlesen [Die blaue Blume blüht in Satumaa]
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Durch die Komposition der Filmmusik zu „Kuckuck" kam
Dmitri Pavlov zur finnischen Kultur
Dmitri Pavlov schrieb die Musik zu vielen unvergeßlichen Filmen wie zum Beispiel „Kuckuck" (R: Alexander Rogozkin), der international über dreißig Auszeichnungen erhielt, zuerst beim internationalen Filmfestival in Moskau, dann mit dem „Golden Eagle„- Preis. Dieser Preis wird durchaus als „der russische Oscar„ gewürdigt. Rogoshkin gilt als einer der letzten virilen Humanisten der Cinephilie. Er arbeitete bereits in drei Filmen mit DmitriPavlov zusammen.
2004 überreichte Vladimir Putin den
russischen Staatspreis für Filmmusik
dem Komponisten Dmitri Pavlov für die Filmmusik zu „Kuckuck".
Dmitri Pavlov mit Vladimir Putin bei der Verleihung des Staatspreises
Kukushka, so der Originaltitel des 2002 entstandenen Films, spielt in Finnland. Wie in vielen Werken an denen der Romantiker Pavlov mitwirkt, spielt auch hier der Aspekt der spirituellen Initation eine große Rolle in dieser vielschichtigen Geschichte, die existentielles Antikriegsdrama, intelligente Burleske, Kulturclash, süffisante Liebesgeschichte und noch viel mehr in einem großen Werk vereint. Die in ihrer Kargheit großartige Landschaft des finnischen Lappland stellt die traumhafte Kulisse, die saamische Kultur einen zentralen Angelpunkt für die Handlung des Films. Für die Komposition der Filmmusik vertiefte sich Dmitri Pavlov in die saamische Kultur, die ihn seither nicht mehr loslässt.
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Mit Preisen ausgezeichnete Werke:
Internationaler Wettbewerb für elektronische Musik in Bourges, Frankreich, jeweils „Winning Brackets of Top Ten Entries“: 1989 Kantate „About Love“ für Tenor, Chor und Elektronik 1990 „My native Land“, Komposition für Elektronik 1993 „The Life of Colour“ Ballettmusik
Filmmusiken:
1988 Filmmusik zu „Bells of Nord“, Regisseur M. Micheev. Erster Preis beim Festival für Filmmusik, Moskau 1992 Filmmusik zu „Kolima“, Regisseur M. Micheev. Erster Preis beim Wettbewerb für Fernsehfilme, Dänemark Silberne Taube beim Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilme 1993 Filmmusik zu „Tschekist“, Regisseur A. Rogozhkin. Beitrag zum Filmfestival in Cannes 2002 Filmmusik zu „Kukushka“ (The Cuckoo), Regisseur A. Rogozhkin, CTB Film Company. Erster Preis beim Moskauer Film Festival
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Programme
Ballett
The Song of Little Meermaid The Fall of Babylon Das Leben der Farben
Konzerte
symphonisch: Konzert für Klavier, Computer und Orchester Konzert für zwei Alphörner und Orchester
Kammermusik: Dmitri Pavlov, Kammermusik Russischer Klavierabend Die Blaue Blume blüht in Satumaa Vom Tango zu Händel
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